Das TB 500 Peptid: Das neue Wunderpeptid?12 min read

TB-500 ein wirkliche „Healing-Peptid“ oder doch mehr Schein als Sein?

Wenn du aktiv im Muskelaufbau unterwegs bist, weißt du, dass die Hälfte deines Erfolgs von der Regeneration abhängt. Und genau die wird mit TB 500 auf ein neues Level gehoben.

TB-500, auch Thymosin Beta-4 genannt, kann die Heilung der Muskelrisse beschleunigen und man sagt diesem Peptid eine ziemlich interessante Anti-Aging Wirkung nach.

In vitro Research Studien zeigte sich, dass TB 500 das Wachstum neuer Blutgefäße fördert und Entzündungen reduziert, was zu einer schnelleren Heilung führt.
Im Bodybuilding-Bereich wird es genutzt, um Verletzungen vorzubeugen oder bereits vorhandene Verletzung Symptome zu reduzieren.

Hört sich gut an, also gehen wir direkt rein ins Thema TB-500 Peptid und schauen was wir alles raus gefunden haben.

TB-500 Peptide in Flaschen Pulver

Aber hält das TB-500 Peptid wirklich was man ihm nachsagt?

Finden wir es heraus.


TB 500 was ist das?

Das TB 500 Peptid ist eine synthetische Nachbildung des natürlich vorkommenden Thymosin beta 4 – ein Protein, das in den Zellen von Menschen und Tieren vorkommt.

Ursprünglich wurde es 1981 aus dem Kälberthymus isoliert und im dafür entwickelt, das Muskelwachstum anzukurbeln und die Regeneration zu verbessern, um Krankheiten wie Muskelschwund zu behandeln und bei der Reparatur geschädigter Zellen zu helfen.

Es laufen noch einige klinische Studien, aber erste Untersuchungen klingen schon vielversprechend.

Wie wird TB-500 angewendet?

TB-500 wird oral, als Injektion oder topisch (also von außen aufgetragen) verwendet, mehr dazu erfährst du unter dem Punkt Darreichungsformen.


TB-500 im Bodybuilding & Sport

Gerade bei schweren Sportverletzungen kann TB-500 unterstützen und wird immer wieder mit dem Peptid BPC 157 kombiniert, weil es die Wirkung verstärken soll, folgende Wirkungen sagt man ihm nach:

  • zur Heilungsbeschleunigung, besonders bei Zerrungen
  • zur Reduzierung von Narbengewebe nach Verletzungen
  • für mehr Flexibilität von Bändern und Sehnen
  • bei Entzündungen (zum Beispiel Bizepssehnenentzündung)
  • für eine bessere Regeneration nach Verletzungen
  • zur Stärkung des Bindegewebes

TB 500 Wirkung

Jetzt wird es kurz technisch: Die Wirkmechanismen von TB 500 werden aktuell erforscht.

Aber jetzt schon haben Wissenschaftler einige Erkenntnisse aus seinem natürlichen Zwilling, dem Thymosin beta-4, gewonnen. Es wirkt wie ein Bindemittel für die Muskelfaser-Proteine (Aktin). Aktin ist ein wichtiger Bestandteil des sogenannten Zytoskeletts, das wichtig für viele zelluläre Prozesse ist, zum Beispiel die Zellbewegung. [3] Auch für gewisse Longevity Zwecke ist es geeignet, ähnlich wie Nicotinamid-Mononukleotid.


TB 500 Krebs

Thymosin beta-4 beeinflusst die Wundheilung, Geweberegeneration und Krebsausbreitung [4], spielt eine Rolle bei der Energieproduktion und wirkt entzündungshemmend. [5] [6]

TB 500 für Pferde

Thymosin Beta 4 wird besonders bei schweren Sehnenverletzungen von Pferden eingesetzt, weil es die Gewebeheilung um mehrere Wochen verkürzt. Deshalb wird davon ausgegangen, dass es sehr gut bei kollagenhaltigem Gewebe wirkt, also Bänder, Sehnen, Gelenke und Knorpel.

TB 500 Peptide im Labor

Chemische Grundlagen & Ursprung

Thymosin

Thymosin hat seinen Namen von der Thymusdrüse, wo es ursprünglich entdeckt wurde. Es kommt aber auch in vielen anderen Geweben vor. Seine Hauptaufgabe ist die Produktion von T-Zellen, den zentralen Akteuren unseres Immunsystems, anzuregen.

Thymosin hilft auch bei der Umwandlung von B-Zellen in Plasmazellen, wo sie Antikörper produzieren.

Beta-Thymosin

Thymosin β4, auch bekannt als TB-500, ist das Produkt des TMSB4X-Gens im Menschen. Es gehört zu den Beta-Thymosinen. Diese Proteine kommen hauptsächlich in mehrzelligen Lebewesen vor. Ein weiters Interessantes Supplement wenn es um Gesundheit geht ist L-Glutamin.


Vorteile von TB-500

TB500 – Wundheilung

Es wird davon ausgegangen, dass TB 500 die Wundheilung in verschiedenen Geweben, der Haut und den Blutgefäßen verbessert.

Eine der Studien an Menschen war eine doppelblinde, placebokontrollierte Studie mit 73 Patienten mit venösen Stauungsgeschwüren. Sie bekamen über einen Zeitraum von 84 Tagen lokales Thymosin beta-4 verabreicht. Diese Studie wurde an 8 europäischen Standorten durchgeführt mit dem Ergebnis, dass das Peptid sicher und gut verträglich ist.

Von außen aufgetragen hat Thymosin beta-4 mit 0,03 % die Wundheilung beschleunigt und bei ca. 25 % der Patienten in 3 Monaten für ein komplettes Zuheilen der Wunde gesorgt (eine 45% schnellere Heilungszeit). [7]

Eine weitere Studie zeigte einen anderen spannenden Effekt: 9 Patienten, die unter extrem trockenen Augen litten, wurden 4 Wochen lang mit Thymosin beta-4 Lösung behandelt und weitere 4 Wochen beobachtet. Am 56. Tag hatten die Personen, die diese Lösung erhalten haben, eine 35%ige Verringerung der Augenbeschwerden im Vergleich zur Kontrollgruppe. [8]

Erholung der Muskeln

Wissenschaftler haben eine höhere Ausschüttung von Thymosin beta-4 in Mäusen beobachtet, die nach einer Verletzung der Skelettmuskulatur in der Regenerationsphase waren. Sie konnten so nachweisen, dass dieses Peptid eine wichtige Rolle bei der Wundheilung spielt. [9] Es hat sogar positive Effekte auf die Reparatur von Herzmuskelgewebe. In einer Studie mit Patienten mit ischämischer Kardiomyopathie kam es zur Verbesserung der Symptome. [10]

Entzündungshemmung

In einem Experiment untersuchten die Forscher die Auswirkungen von Thymosin beta-4 auf Entzündungen und oxidativen Stress an Mäusen mit Leberschäden. Nach einer Woche Thymosin-beta-4-Injektionen kam es zu einer deutlichen Reduzierung der Marker für Leberschäden. Die Injektionen führten zu einer Verzögerung der Leberfibrose. [11]

Experten gehen davon aus, dass das Peptid sich auch positiv auf eine nichtalkoholische Fettleber auswirken könnte.

 


TB-500 Bioverfügbarkeit

Wie bei jedem anderen Arzneimittel haben unterschiedliche „Verabreichungswege“ eine unterschiedliche Bioverfügbarkeit, das bedeutet der Punkt, an dem eine Substanz komplett an ihrem vorgesehenen biologischen Bestimmungsort ankommt. Seit kurzem gibt es TB-500 nun als in Kapsel /Tablettenform, als Pflaster- oder Nasenspray.

Es ist sehr davon auszugehen, dass die Bioverfügbarkeit bei oralen bzw. nicht injizierbaren Produkten wesentlich schlechter ist. Das kann dafür sorgen, dass
das verwendete Peptid somit unterdosiert ist und somit keine Wirkung spürbar ist.

Der Youtuber und ehemalige Profi-Bodybuilder Ben Huellen, der selbst viel Erfahrung mit Peptiden gesammelt hat, bestätigt das.


TB-500 Darreichungsformen

Injektionen

Der effektivste Weg für die Verabreichung von Peptiden ist die Injektion, weil sie schnell abgebaut werden, vor allem durch intramuskuläre und subkutane Injektionen, wie sie in klinischen Studien üblich sind.

Trotzdem sind Injektionen bei TB-500 nicht immer die beste Wahl. [12]

TB 500 Tabletten & TB 500 Kapseln

Es wurde eine oral aktive Variante von TB-500 entwickelt, die aus einem TB4-Fragment besteht, das seine biologische Aktivität beibehält. Wegen seiner geringeren Größe kann TB4-Frag im Magen-Darm-Trakt absorbiert werden und zeigt antifibrotische Wirkungen in verschiedenen Organen.

TB 500 Pflaster

Um die wundheilende Wirkung von TB-500 perfekt zu nutzeneignet sich eine transdermale Anwendung. Auf diese Weise hat das Peptid das Potenzial, die Wundheilung direkt zu beschleunigen und die Hautregeneration zu verbessern. Die Peptidpflaster haben kleine Mikronadeln, die beim Auftragen in die Haut eindringen. Auf diese Weise kommen alle Wirkstoffe tief in das Gewebe und heilen und verjüngen die geschädigte Haut.

Nasale Sprays

Die nasale Verabreichung von Peptiden ist ein relativ neuer Bereich. Die intranasale Verabreichung ist eine effiziente Variante für die gezielte Verabreichung an das Nervensystem, die eine vergleichbare Bioverfügbarkeit wie eine Injektion hat.


TB 500 Nebenwirkungen

TB-500 wurde zwar noch nicht offiziell auf seine Sicherheit beim Menschen geprüft, aber die bis heute gesammelten Daten deuten darauf hin, dass es im Allgemeinen sicher und gut verträglich ist, wenn es richtig angewandt wird.

Die dokumentierten unerwünschten Wirkungen sind:

– Müdigkeit
– Kopfschmerzen
– Übelkeit
– Schwindel
– Verschwommenes Sehen
– Veränderungen der Herzfrequenz
– Blutergüsse an der Injektionsstelle

Es gibt auch Nebenwirkungen, die bei allen Peptiden auftreten können, die aber normalerweise von selbst verschwinden:

– Veränderungen des Blutdrucks
– Veränderungen des Appetits
– Schmerzen an der Injektionsstelle

Ärzte Zukunft Peptide

Kannst du TB 500 kaufen? Ist TB 500 legal oder nicht?

Du kannst TB-500 nicht einfach in einer Apotheke kaufen.

Denn bis jetzt gibt es sowohl von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) als auch von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) keine Zulassung bzw. keine Genehmigung für eine therapeutische Anwendung von TB-500.

Im Vereinigten Königreich gelten ähnliche regulatorische Auflagen die von der britischen Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency (MHRA) überwacht werden.


UPDATE:
In Deutschland ist TB-500 jetzt in der Liste des Anti-Doping-Gesetzes (AntiDopG) unter „Peptidhormone, Wachstumsfaktoren, verwandte Stoffe und Mimetika“ aufgelistet
TB-500 illegal in Deutschland

Wer es also in Deutschland TB-500 kauf oder sogar damit Handel betreibt, macht sich strafbar, die drohenden Strafen sind bis zu 3Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafen.
Auch in den USA hat sich etwas getan: Die FDA bannt TB-500.

Folgende Erklärung (frei übersetzt liest man auf der Seite der FDA):

Zusammengesetzte Medikamente, die Thymosin Beta-4, Fragment (LKKTETQ) enthalten, können aufgrund der Möglichkeit von Aggregation sowie peptidbezogenen Verunreinigungen ein Risiko für Immunogenität bei bestimmten Verabreichungswegen darstellen.

Die FDA hat keine Daten zur menschlichen Exposition gegenüber Arzneimitteln mit Thymosin Beta-4, Fragment identifiziert. Der FDA fehlen wichtige Informationen zu etwaigen Sicherheitsproblemen, die durch dieses Medikament aufgeworfen wurden, einschließlich der Frage, ob es Schaden verursachen könnte, wenn es Menschen verabreicht wird.

TB 500 Verbot

Deshalb ist auch der Kauf und Verkauf von TB-500 für irgendetwas anderes als in-vitro-Experimente in den USA illegal.

Durch die nicht vorhanden Peptidgesetze kann nahezu jeder TB-500 verkaufen. Es obliegt keinen Regularien. Außerdem sollte man im Hinterkopf haben, dass >90% der auf dem Markt befindlichen TB-500 Peptide aus China kommen.

Dieser Fakt führt dazu, dass oft verunreinigte, unterdosierte oder sogar vergiftete Peptide auf den Markt kommen.

Wir können also nur davon abraten TB-500 zu kaufen, egal in welcher Darreichungsform (ob Kapseln, Pflaster oder Vials (Ampullen), denn du machst dich strafbar und
ob du deiner Gesundheit etwas Gutes tust, ist auch fraglich, weil du dir nicht sicher sein kannst, ob du wirklich TB-500 gekauft hast oder einen völlig anderen Stoff.


Was kosten TB-500 Peptid Präparate?

Ampullen
Also Vial mit TB-500 als Trockensubstanz kostet eine Ampulle in der Regel zwischen oft gibt es hier die Wahlmöglichkeit zwischen 2mg, 5mg oder 10mg Wirkstoff.
Die 2mg Variante kostet in der Regel zwischen 15-25 € pro Fläschchen. Dazu muss man noch das für die „Zubereitung“ nötige Injektionswasser rechnen, das kostet aber nur wenige Cents pro Milliliter.

Tabletten und Kapseln
Der Preis für 60 Kapseln TB-500 mit einer 500 mcg Dosierung kostet 45-55 €.

Pflaster
Der Preis liegt in der Regel zwischen 110-120 € für 30 Pflaster mit je 2,5mg Wirkstoff.

Nasenspray
Die ist wohl die ungewöhnlichste und seltenste Form ist das Nasenspray. Hier liegen wir preislich bei 25-30 € für 15ml und 2mg Wirkstoffmenge.


Wie wird TB-500 dosiert?

Die Dosierung ist je nach verwendeter Darreichung verschieden. In der Regel sieht die Dosierung bei Injektionen so aus:
Woche 1: (1 Ampulle mit 2 mg pro Tag), gefolgt von 5 mg pro Woche (idealerweise aufgeteilt in 2 Injektionen) für 5 Wochen, und eine Erhaltungsdosis von 10 mg pro Monat (1 Ampulle mit 2 mg alle 6 Tage).


Unser Fazit zu dem neuartigen Heilungspeptid

Leider fällt unser Fazit nicht so gut aus wie es vielleicht noch am Anfang des Artikels schien. Ja, es kann sein, dass TB-500 wirkliche Benefits (insbesondere für die Heilung von Muskeln und Gelenken) bringt, allerdings stehen dem Gegenüber:

  • Ungewisser Inhaltsstoff bzw. Dosierung, da man das Peptid in keiner seriösen Quellen kaufen kann. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass es erhebliche gesundheitliche Risiken birgt und du eventuell verunreinigten Stoff kaufst.
  • Außerdem begehst du mit dem Kauf von TB-500 eine strafrechtlich relevante Straftat, da es sich um ein in der Humanmedizin nicht zugelassenes Mittel (synthetisches Peptid) handelt, das hierzulande verboten ist (siehe Anti Doping Gesetz).

Deshalb können wir keine Empfehlung für TB-500 geben. Es kann Sinn machen nach anderen legalen Alternativen zu schauen wie z.B. kolloidales Silber, welches auch über ein ähnliches Wirkungsspektrum verfügt wie das TB-500 Peptid.

Krankenhausforschung TB 500

Referenzen

[1] „Beta thymosins.“ Wikipedia, Wikimedia Foundation 5.11.2023 https://en.wikipedia.org/wiki/Beta_thymosins

[2] Belsky, J. B., Rivers, E. P., Filbin, M. R., Lee, P. J., & Morris, D. C. (2018). Thymosin beta-4 regulation of actin in sepsis. Expert opinion on biological therapy, 18(sup1), 193–197. https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/14712598.2018.1448381

[3] Sosne, G., Qiu, P., Goldstein, A. L., & Wheater, M. (2010). Biological activities of thymosin beta4 defined by active sites in short peptide sequences. FASEB journal : official publication of the Federation of American Societies for Experimental Biology, 24(7), 2144–2151. https://faseb.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1096/fj.09-142307

[4] Yadav, T., Gau, D., & Roy, P. (2022). Mitochondria-actin cytoskeleton crosstalk in cell migration. Journal of cellular physiology, 237(5), 2387–2403. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jcp.30729

[5] Huff, T., Müller, C. S., Otto, A. M., Netzker, R., & Hannappel, E. (2001). beta-Thymosins, small acidic peptides with multiple functions. The international journal of biochemistry & cell biology, 33(3), 205–220. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S135727250000087X?via%3Dihub

[6] Young, J. D., Lawrence, A. J., MacLean, A. G., Leung, B. P., McInnes, I. B., Canas, B., Pappin, D. J., & Stevenson, R. D. (1999). Thymosin beta-4 sulfoxide is an anti-inflammatory agent generated by monocytes in the presence of glucocorticoids. Nature medicine, 5(12), 1424–1427. https://www.nature.com/articles/nm1299_1424

[7] Guarnera, G., DeRosa, A., Camerini, R., & 8 European sites (2010). The effect of thymosin treatment of venous ulcers. Annals of the New York Academy of Sciences, 1194, 207–212. https://nyaspubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1749-6632.2010.05490.x

[8] Sosne, G., Dunn, S. P., & Kim, C. (2015). Thymosin β4 significantly improves signs and symptoms of severe dry eye in a phase 2 randomized trial. Cornea, 34(5), 491–496. https://journals.lww.com/corneajrnl/abstract/2015/05000/thymosin__4_significantly_improves_signs_and.1.aspx

[9] Tokura, Y., Nakayama, Y., Fukada, S., Nara, N., Yamamoto, H., Matsuda, R., & Hara, T. (2011). Muscle injury-induced thymosin β4 acts as a chemoattractant for myoblasts. Journal of biochemistry, 149(1), 43–48. https://academic.oup.com/jb/article-abstract/149/1/43/2182558?redirectedFrom=fulltext&login=false

[10] Choudry, F. A., Yeo, C., Mozid, A., Martin, J. F., & Mathur, A. (2015). Increases in plasma TB4 after intracardiac cell therapy in chronic ischemic heart failure is associated with symptomatic improvement. Regenerative medicine, 10(4), 403–410. https://www.futuremedicine.com/doi/10.2217/rme.15.9

[11] Shah, R., Reyes-Gordillo, K., Cheng, Y., Varatharajalu, R., Ibrahim, J., & Lakshman, M. R. (2018). Thymosin β4 Prevents Oxidative Stress, Inflammation, and Fibrosis in Ethanol- and LPS-Induced Liver Injury in Mice. Oxidative medicine and cellular longevity, 2018, 9630175.
https://www.hindawi.com/journals/omcl/2018/9630175/

[12] Xing, Y., Ye, Y., Zuo, H., & Li, Y. (2021). Progress on the Function and Application of Thymosin β4. Frontiers in Endocrinology, 12. https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fendo.2021.767785/full